Systemparteien – alter Wein in neuen Schläuchen

Alle vier Jahre stellt sich dem deutschen Volk eine bunte Auswahl von Parteien zur Wahl, die mit konservativem Gedankengut stoisch eine Richtung vorgeben möchten, was prinzipbedingt keine dauerhafte Zukunftsperspektive ergeben kann. Während die EU einem modernen Turmbau zu Babel gleicht, brechen die sozialen Netze der Völker unter deren Lasten zusammen. Dass Machtkonstrukte ab einer gewissen Größe an aufkommenden Unstimmigkeiten scheitern, ist bereits seit biblischen Zeiten bekannt.

Nach einer langjährigen wachstumsorientierten Politik der CDU kommt nun die SPD zur lautstarken Erkenntnis, dass sich die Reihen der politisch Korrekten zu weit von menschlichen Aspekten entfernt haben, was zu einem herben Stimmenverlust führte. In einer berührenden Rede wurden vom Frontmann Martin Schulz ungerechte Zustände an den Pranger gestellt, gefolgt von Notwendigkeiten der Veränderung und blumigen Versprechungen. Etwas Offensichtliches zu erkennen hat weder etwas mit Kompetenz zu tun, noch mit der Übernahme von Verantwortung. Doch hierdurch wurde das Eingeständnis geliefert, dass an entscheidenden Stellen nicht gewusst wurde, was im Bezug auf die Wünsche des Volkes getan, oder versäumt wird.

Was auf eine Grundhaltung zurückzuführen ist, die schon lange auf der politischen Ebene zu finden ist und auf die Untergebenen übertragen wurde, so dass sich diese über weite Teile der Gesellschaft entfaltete. Angesichts des erkennbaren Defizits ist die Frage gestattet, wie sich eine anhaltend verursachende Geisteshaltung in der Weise ändern soll, dass daraus nicht nur ein annehmbarer Dienst am Volk, sondern auch ein neues Leitbild entstehen kann. Recht viel mehr, als dass hier zum Wiedergewinn verlorener Wählerstimmen ein Fähnchen in den Wind gedreht wird, ist angesichts einer fragwürdigen Vergangenheit nicht erkennbar. Alternative Parteien könnten hingegen vom Regen in eine Traufe führen, wenn dort die Kernproblematik eines entgleisenden Systems dort nicht aufgegriffen wird. Allesamt kann keine Partei mit einer Vision aufwarten, die der Zukunft ein erstrebenswertes Gesicht verleihen könnte. Mit Ausnahme der VIOLETTEN, die auf das fortschrittliche ganzheitliche (holistische) Weltbild setzen und damit eine wachsende Bewegung nebst zukunftsweisendem Paradigmenwechsel in die politschen Reihen tragen.

Ich glaube nicht, daß derselbe Gott, der uns Sinne, Vernunft und Verstand gab, uns ihren Gebrauch verbieten wollte. (Galileo Galilei)

Werden die Wirtschaftspolitik und Regulierungen der Altparteien rückwirkend betrachtet, so lässt sich darin ein wiederkehrendes Wechselspiel des Säens und Erntens von Volksvermögen erkennen. In Zeiten der Unzufriedenheit wurde in die Volkswirtschaft investiert und Aufbauleistung betrieben. Danach wurde der bereitete Boden bis zum Erreichen hoher Konkursmassen ausgezehrt, was nicht selten durch Steuergelder aufzufangen war. In der einen Phase können Investoren gut verdienen, in der anderen können hiermit substanzielle Werthaltigkeiten günstig erworben werden. Das kanalisierende Schuldzinssystem liefert hierzu eine sich selbst erfüllende Prophezeiung, die ab einem gewissen Vermögensstatus nahezu automatisch einsetzt. Im Resultat verfügt heute eine kleine Minderheit der gehobenen Gesellschaft über den Großteil materieller Werthaltigkeiten, was der Mitwirkung regierender Ebenen zuzuschreiben ist. Dies ermöglichte ein sich ausdehnendes materialistisches Herrschaftssystem, in dem alles erkauft werden kann, wofür sich Leute für Geld hergeben, oder womit Macht auszuüben ist. Ein Umstand, der nicht gerne ins Bewusstsein dringt.

Das Wirtschaftssystem und damit auch die Arbeitswelt wird mittlerweile von gefühllosen Kalkülen gesteuert, die das menschliche Dasein nach statistischem Nutzwert und Ertragslage bemessen. In der Arbeitswelt spricht der geläufige Angliszismus von „human ressources“, was den modernen Menschen in mechanistischer Betrachtung wie eine Handelsware erscheinen lässt. Die Drehzahlen der wirtschaftlichen Hamsterräder stehen in einer globalen Konkurrenz unterschiedlichster Lebensbedingungen, während zunehmende Automatismen dafür sorgen, dass die Zahl verfügbarer Arbeitsplätze weiter reduziert wird. Trotz einer jahrzehntelangen Vervielfachung der durchschnittlichen Arbeitsleistung ging das durchschnittliche Arbeitspensum nicht zurück, in einigen Bereichen stieg es sogar an. Das Öl, mit dem das Getriebe eines Unternehmens, oder einer Gesellschaft wie geschmiert läuft, beruht auf die Güte zwischenmenschlicher Qualitäten, die immer wieder dem Rotstift zum Opfer fallen. Ebenso erfährt der Nachwuchs nicht die Betreuung und Weiterbildung, die für ein erfüllendes Dasein zuträglich sind.

Über dem geopolitischen Weltgeschehen schweben mehrere Damoklesschwerter tendenzieller Entwicklungen: gefährdete Lebensräume, grenzenlose Flüchtlingsströme, zunehmende Armut, unausweichliche Eskalationen am Finanzmarkt, oder ein zukünftig unbezahlbares Gesundheitswesen. Die gemeinsamen Ursachen lassen sich auf einen ausufernden Kapitalismus und Vormachtstellungen zurückführen, die wie ein Fluss alles an sich reißen, was dem Druck nicht standhalten kann, oder nicht fest verwurzelt ist. Diese Wurzeln finden sich beim Menschen in einem geistigen Fundament, das jeder Gier und aggressiven Rücksichtslosigkeit widerstehen kann. Wird Souveränität mit ganzheitlicher Bewusstheit vereint, gehen daraus annehmbare Lösungen hervor, die unnötiges Unheil verhindern, oder mit bestehendem Leidwesen umgehen können. Auch ein Staatsgefüge stellt einen ganzheitlichen Organismus dar, der lediglich ein begrenztes Maß an Aderlaß und Fremdeinwirkung verkraften kann. Dass die Altparteien hiermit überfordert sind, haben diese lange genug bewiesen. Für eine nachhaltig erfolgreiche Zukunft braucht es divergente Denkweisen und Lösungen, die im Einklang mit den Prinzipien der Schöpfung stehen.

„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ (Albert Einstein)

Die Zukunft der Menschheit hängt diesbezüglich von einem grundlegenden Umdenken ab, das den vorherrschenden Materialismus in seine Schranken weist und die wahren Werte wieder zu würdigen weiß. Das holistische Weltbild beruht auf der Tatsache, dass die materielle Welt aus der manifestierenden Kraft des Geistes hervorgeht, so dass auch Schadbilder eine manifestierte Konsequenz verursachenden Geistes sind. Ursachen auf den Grund zu gehen und diese zu transformieren, oder ihnen den Boden zu entziehen, stellt die wesentliche Stärke der violetten Partei dar. Wird die Welt als „Garten Eden“ betrachtet, lässt sich darin unter schöpferischen Gesichtspunkten anbauen und nach den Prinzipien der Nächstenliebe erfüllend leben. Dies sieht vor, dass sich unter gegebener Rücksichtnahme alles frei entfalten darf, was daraus hervorgeht. Da der Mensch ein Teil der Natur ist, sorgt auch seine innere Natur dafür, dass er sich in seinem Umfeld zuträglich einbringen kann. Hat er einer Fremdbestimmung zu folgen, oder in Abhängigkeit zu handeln, gehen hierdurch wertvolle Potentiale verloren. Was sich durch rekursive Effekte negativ auf die Nachhaltigkeit des ganzen Kollektivs auswirkt.

Die Politik braucht Visionäre, die eine erstrebenswerte Zukunft bereiten und für existenzielle Ausgewogenheit sorgen können. Solange konkurrierende Grundhaltungen und kurzsichtige Erfolgsmodelle das Weltgeschehen bestimmen, die ganze Völker einem internationalen Kampf um wirtschaftliche Vormachtstellungen ausliefern, können sich die Geschehnisse der Vergangenheit lediglich mit zunehmender Dramatik wiederholen. Wenn es die Bevölkerung mehrheitlich wünscht, besteht in Deutschland die reelle Möglichkeit, mit neuartigen Konzepten und bisher brachliegenden Potentialen eine internationale Vorreiterrolle aufzubauen, die mit zukunftsweisenden Lebensmodellen und Friedfertigkeit überzeugt. Damit dies Wirklichkeit werden kann, braucht es auf führenden Ebenen souveräne Kompetenzen, die ihre Aufgabe als ehrwürdigen Dienst am Volk wahrnehmen. Kann der Wähler nicht in das Vertrauen finden, sich hierzu den VIOLETTEN anzuvertrauen, könnten unerfreuliche Entwicklungen seine Zukunft bestimmen. Entwicklungen, die bereits von George Orwell, Carl Friedrich Weizsäcker und anderen bekannten Größen vorausgesehen wurden.

Doch es soll nicht der Teufel an die Wand gemalt werden, sondern in Verbindung ältester Weisheiten und modernster Technologien alles dazu getan werden, diesen bei den Hörnern zu packen. Ohne, dass sich neuerliches Unheil und menschliche Verluste ergeben müssen, so wie es in der Vergangenheit immer wieder aufs Neue der Fall war. Die zukünftige Politik soll im menschlichen Anspruch dem christlichen Leitbild gerecht werden, als ergiebige Zielsetzung die Weisheiten aller Nationen und Glaubensrichtungen zu Höherem verbinden. Der Fokus liegt auf dem Weltfrieden und der Weiterentwicklung des Kollektivbewusstseins, statt den Menschen den Armseligkeiten eines totalitären Systems, oder den gefühllosen Automatismen einer Maschinenwelt auszuliefern. In gereifter holistischer Erfahrung, spiritueller Bewusstheit und mentaler Anbindung an die Schöpfung wissen die VIOLETTEN in aller Regel, was sie tun. Wir bieten allen Wegbereitern einer erstrebenswerten Zukunftsperspektive das Dach einer gemeinsamen Stimme. Wahlenthaltungen enden voraussichtlich in der Wiederwahl konservativer Parteien.

 

Christian Rudolf Schreiber
Bayerischer Landesvorstand

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